DIE TRAUMFORSCHUNG IM SCHLAFLABOR

Die Weise, in der der schlafende Körper in einer Kultur “repräsentiert” und demnach verstanden werden kann, wirkt auch nachhaltig auf die Konzeptionen des Traumes. Von dieser Annahme ausgehend, untersucht die Arbeit Repräsentationen von Schlaf und Traum in Wissenschaften und Künsten im 20. Jahrhundert.

Die im Schlaflabor eingesetzten Methoden den Traum zu fassen werden dabei beispielhaft für Grenzen, aber auch Möglichkeiten neuer Medientechnologien. Und dennoch scheint es sich in ihrer Logik um kein zeitspezifische Phänomen zu handeln: Die im Schlaflabor hervorgebrachten Traumformen finden sich bereits in der Geschichte der Bilder.

Ausarbeitung auch im Rahmen einer laufenden Filmarbeit.

Buch, Regie: Mina Lunzer
Kamera: Ute Freund
Ton: Peter Kutin
Förderer: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Ö) Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung: Arbeitsstipendium (Ö), Stadt Wien (Ö), Kunsthochschule für Medien (D), ZKM Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe (D).

 

Bisherige Ausstellungen

  • Galerie Mezzanin Wien (im Rahmen von Curated By).

    Ready to Sleep”, 03.10.–08.11.2014

    Mit Félix González-Torres, Mina Lunzer, Jan Timme; curated by_Sabeth Buchmann

  • DOX Centre for Contemporary Art, Prag (2013).

Bisherige Präsentationen (Auswahl)

  • “Der Schlaf und das ‘Bewegte Bild’”. Vortrag mit Filmbeispielen. MUMOK, Wien. (2014)

  • V STS Italia Conference. Konferenzteilnahme Vortrag. Track: ‘A Matter of Design’. Mailand, Italien. (2014)

  • ‘The Past on Display: Museum, Film, Musealization’, York University, Toronto, Kanada. Konferenzteilnahme Vortrag und Screening. (2011)

  • Vortrag „The Brain as a Camera Projector” mit Filmbeispielen, Kunsthochschule für Medien Köln, Deutschland. (2011)


VORAUSGEHENDE PROJEKTE

Hügel“. Erdhügel an der ehemaligen Berliner Mauer (2005).